Stadt mit Tradition und Lebensqualität
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Öffentliche Themenführungen

Eine besondere Art der Stadtführung bieten Ihnen unsere Themenführungen mit eigens geschulten und geprüften Gästeführern: Im Unterschied zu den „regulären" Führungen erleben Sie einen Stadtrundgang, der ganz im Zeichen einer bestimmten Thematik steht und auch die eine oder andere Überraschung für Sie bereithält.

Unsere Themenführungen im Überblick:


"Allerley Händel“

Gelnhausen war häufig Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen, die ihre Spuren im Stadtbild hinterlassen haben. Natürlich wurde auch das Leben der Stadtbewohner ganz maßgeblich beeinflusst und auf diesem Stadtrundgang erfahren Sie, wie die Stadt durch Krieg, Not, Elend und Besitzwechsel, aber auch glanzvolle Ruhmestaten ihrer Bürger verändert wurde.


"Alles was Recht ist!"

Diesen Satz haben wir oft schon gebraucht - aber haben Sie sich einmal überlegt, was früher Recht war? Die alte Reichsstadt Gelnhausen hat eine ununterbrochene Rechtsgeschichte seit der Verleihung der Stadtrechte anno 1170. Tauchen Sie ein in die Welt der großen und kleinen Vergehen, der Gerichte und Strafen vom Mittelalter bis in die Neuzeit. Sie werden viel über das alte Recht erfahren und mindestens ebenso viel über seine Auswirkungen auf heutige Gesetze.


"Aus Feinden werden Freunde"

Wir nehmen Sie mit auf eine Zeitreise vom Frankenreich zur heutigen EU. Unterwegs in der Altstadt begegnen uns zahlreiche Zeugnisse aus Frankreich, die unsere Geschichte, die Kunst, aber auch unseren Alltag und unsere Sprache beeinflusst haben. Sie hören von den wechselvollen Beziehungen zweier Nationen - von den Verbindungen ihrer Monarchen bis hin zu den Freundschaften ihrer Bürger.


"Bevor die Reblaus kam“

Nicht nur der Wein, auch die zugehörige Zunft sind Thema dieser Führung. Der Weinbau war lange Zeit eine der wichtigsten Einnahmequellen Gelnhausens, die Zunftmeister gehörten zu den Reichsten der Stadt. Doch dann kamen die kleine Eiszeit, die Reblaus, die Industrialisierung... Sie besuchen die alten Wingertmauern und das ehemalige Weinanbaugebiet. Lohnender Abschluss ist der Besuch in einem der alten Keller. Festes Schuhwerk ist ratsam.
Gerne können wir gegen einen Aufpreis am Ende der Führung eine kleine Weinprobe im Wingertshaus Paradiesgarten für Sie organisieren.


"Bilderschrift oder Schriftbild?“

Für uns schwer vorstellbar, wie ein Analphabet durchs Leben kommt - bis weit in die frühe Neuzeit hinein aber gang und gäbe. Doch wie fand sich der Mensch des Mittelalters zurecht? Braucht man dazu überhaupt Schrift? In dieser Führung erfahren Sie, wie Lehren und Lernen im Mittelalter funktionierte und über welche erstaunlichen Merkfähigkeiten und Techniken die Menschen früherer Zeit verfügten.


"Der Wahn betreugt“

Einer der berühmtesten Söhne der Stadt ist der Barockdichter Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen. Ach ja, der Simplicissimus werden Sie sagen - doch das ist noch lange nicht alles! Lassen Sie sich, wenigstens gedanklich, in die berauschende, kuriose, lebenshungrige, humorvolle und simplicianische Welt des 17. Jahrhunderts entführen, die der Dichter in seinen Werken erschuf.


"Er ist die Sonn' - sie ist der Mond“

Sie erfahren viel über die Frauen im Mittelalter und der Frühen Neuzeit; ihre Sitten, ihre Gebräuche, ihr Leid. Doch nicht nur adelige Damen zur Stauferzeit oder die Gattinnen reicher Händler - auch selbständige Frauen innerhalb der Zünfte oder Hebammen und Kräuterfrauen zeigen, daß Frauen ihren Mann standen! Anhand der Biographien von Maria Elisabeth Strupp, Wilhelma von Colmar, Sophia Amalia von Birkenfeld-Gelnhausen, aber auch der Kräuterfrau Katharina wird das damalige Leben anschaulich verdeutlicht.


"Henker, Hexen, Heimlichkeiten“

Ein dunkles Kapitel der Stadtgeschichte wird hier erhellt: Wir nehmen Sie mit in die Anfänge der Frühen Neuzeit, erläutern die Umstände, die zur massenhaften Anklage und Hinrichtung von Frauen (aber auch Männern) führten und verraten Ihnen auch das eine oder andere Rezept... Aber keine Angst vorm Hexenhammer - die Scheiterhaufen werden nicht brennen, wenn Sie uns auf den Spuren der Opfer, aber auch der Täter folgen!
Der Hexenturm ist bis Ende Juli 2012 nicht zugängig.


"Hochgelahrte Priester, wilde Heiden“

Schnell war man mit seinem Latein am Ende im Mittelalter, denn wirklich gebildet waren nur die Angehörigen des Klerus. Bildungsträger war fast ausschließlich die Kirche. Doch wie gelehrt waren sie eigentlich, die Priester des Mittelalters? Und wie wild waren die Heiden? Oder hatten uns die „Heiden“ nicht sogar einiges voraus? Das und mehr erfahren Sie beim Stadtrundgang.


"In Gelnhausen türmen gehen“

Einst wurde Gelnhausen durch eine mächtige und wehrhafte Stadtmauer, die mit zahlreichen Türmen versehen war, geschützt. Heute sind davon noch Mauerreste und einige Türme vorhanden - diese Türme sind im Regelfall nicht geöffnet, sind also sonst nicht zu besichtigen. Lassen Sie sich einiges über die Wehrhaftigkeit der alten Reichsstadt erzählen und gehen Sie mit uns im sprichwörtlichen Sinne türmen. Hierfür wird gutes und festes Schuhwerk empfohlen.


"Kirchen und Klöster“

Heute dominieren zwei Kirchen, die Marienkirche und die Peterskirche, das Gelnhäuser Stadtbild. Bereits im Mittelalter grüßten die zahlreichen Türme über das Kinzigtal. Dass es aber auch ein Kloster in Gelnhausen sowie mehrere Ordensniederlassungen gab, ist in Vergessenheit geraten. Um dies zu erfahren, können Sie auf den Spuren frommer Gelnhäuser wandeln, von Franziskanern, die sich in Glocken verstecken, und vielem mehr hören.


"Literatur und Literaten“

Grass, Grimm, Goethe, Grimmelshausen - viele Dichter haben eine besondere Beziehung zu Gelnhausen, die sich in ihren Werken widerspiegelt. Beginnend mit Minnesängern mittelalterlicher Höfe über die Dichter der Romantik bis hin zu zeitgenössischen Autoren durchstreifen Sie die Literatur der Jahrhunderte und erhören, erlesen und erlaufen die poetische Seite der Barbarossastadt.


"Maseltov oder Schlamassel?“

(Bitte halten Sie während dieser Führung eine Kopfbedeckung bereit.)
Marienkirche, Synagoge, Judenfriedhof; an zahlreichen Stellen in der Stadt lässt sich die Präsenz der einst großen jüdischen Gemeinde, der berühmte Rabbis vorstanden, noch spüren. Sie lernen jüdische Sitten und Traditionen kennen und werden überrascht sein, wie viele unserer Gebräuche und Redewendungen dort ihren Ursprung haben - und wie tief das Christentum im Judentum wurzelt.


"Nur ein Altstadtspaziergang“

Wieso ist das Holztor aus Stein - Etikettenschwindel in Gelnhausen? War der Hageltag denn immer schon am 15. August - oder ist ein Feiertag im Sommer einfach schöner? Darf Herr Meyer auch in der Schmidtgasse wohnen? In dieser Führung lernen Sie die liebenswerten Eigenheiten und Besonderheiten der Barbarossastadt kennen!


"Richtig zünftig“

Richtig zünftig feiern konnten die Mitglieder der Handwerkerverbindungen natürlich. Aber sie konnten noch viel mehr: Die mittelalterliche Handwerkskunst versetzt heute noch in Staunen. Um diese Kunstfertigkeit und das nötige Wissen erlernen zu dürfen, mussten die Lehrlinge ordentlich Lehrgeld zahlen. Gehen Sie mit den Führern auf die Walz, wenn auch nur durch Gelnhausen, und lernen auch Sie dazu.


"Schwarzseher, Schlitzohr, Schwein gehabt“

Wir führen Sie nicht auf den Holzweg und Sie erfahren nicht nur, was passiert, wenn die Torschlusspanik den steinreichen Spießbürger packt. Denn wenn Sie kein Brett vorm Kopf haben, begreifen Sie, was auf keine Kuhhaut geht, warum man die Leviten gelesen bekommt und vieles mehr. Danach werden Sie hoffentlich nie mehr in ein Fettnäpfchen treten. Wenn doch? Pech gehabt!


"Von Abwasser bis Zisterne“

Als Lebens-mittel ist Wasser unverzichtbar und Grundvoraussetzung für die Gründung einer Stadt - zuviel davon kann aber auch zum Untergang einer Stadt führen. Abwasser, Viehtränke, Arbeitsmittel, Wasserweg, Energiespender, Brunnen, Weihwasser - vielfältig sind die Bedeutungen des nassen Elements für uns. Lernen Sie zahlreiche davon kennen!


"Wenn Steine reden“

Die Epitaphe rund um die Marienkirche sind meist um 1600 entstanden. Diese weitgehend unbekannten Kleinode lohnen eine nähere Betrachtung. Hier treffen wir auf die Schicksale der dargestellten Patrizierfamilien sowie den Zeitgeist und die Sprache der Renaissance. Unter anderem finden sich auf den gemalten Bildtafeln die ältesten Stadtansichten Gelnhausens.


"Zu der Urgroßeltern Zeit“

Ob früher alles besser war, wissen wir nicht. Was wir aber wissen ist, dass sich in den letzten 100 Jahren viel getan hat in Gelnhausen. Aus einem verschlafenen Nest an der Kinzig ist ein blühendes Mittelzentrum geworden. Wenn Sie die gute, alte Zeit und deren Wandel interessiert, dann folgen Sie uns auf den Spuren der Geschichte durch das Gelnhausen zu der Urgroßeltern Zeit.


 
Schnellinfo

Dauer der Führung:
ca. 2:00 Std

Preis pro Erwachsener:
5,- €

Preis pro Kind:
2,50 € (Kinder von 7 bis 16 Jahre)

 
Hinweis

Öffentliche Führungen (ohne Anmeldung) finden monatlich statt.

Ansonsten können Sie gerne für Ihre Reisegruppe eine individuelle Gruppenführung buchen unter:

Telefon:
+49 (0) 60 51 - 830 - 300

Preise und Informationen zu Tehmenführungen für Gruppen finden Sie Interner Linkhier

 
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